Deine weibliche Kraft stärken und Gutes für die Welt tun






Weibliche Kraft und Yin-Power

Caroline Ligtenberg
3 min. Lesezeit

Am 08. März war wieder Weltfrauentag. Ein Tag, an dem wir um Aufmerksamkeit für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau bitten. Und was hat das mit der Yin-Kraft zu tun?

Alles! Denn die Ungleichheit der Geschlechter rührt von einer Unterbewertung der Yin-Kraft her. Aber vielleicht weißt du gar nicht, was Yin ist. Lass es mich weiter erklären:

Yin und Yang versus weiblich und männlich:

Yin und Yang sind zwei gegensätzliche Kräfte. Ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sind nicht gut und nicht schlecht. Sie spiegeln sich nur gegenseitig und… halten sich im Gleichgewicht. Dieses ultimative Gleichgewicht gibt es allerdings gar nicht. Denn dann würden sie im Tao verschmelzen. Das Alles und Nichts. Kein irdisches Leben mehr. Und wegen dieses Ungleichgewichts gibt es Bewegung: Wachstum. Etwas kann also nicht absolut Yin oder Yang sein. Daher befindet sich der weiße Punkt im Schwarzen und der schwarze Punkt im Weißen des Yin-Yang Zeichens.
Yin steht für weibliche Kräfte, rechte Hemisphäre, ganzheitlicher Ansatz, simultan, visuell, kontextuell, fürsorglich, organisch, rund, Nacht, transformierend, empfänglich, nährend etc.

Yang repräsentiert männliche Kräfte, linke Hemisphäre, lineares Denken, sequentiell, sachlich, analytisch, Wissensarbeit, mechanisch, gerade, Tag, Logik, Senden, Regulieren etc.

Yin und Yang sind in der Frau und im Mann gleichermaßen vorhanden

In jedem Menschen, jedem Mann und jeder Frau, ist Yin und Yang fast gleichermaßen vorhanden! Aber jetzt schau dir die beiden Seiten an und sieh, welche Eigenschaften in unserer Gesellschaft geschätzt werden. Und … wie wir diese dann auch meist heimlich selbst bewerten. Auch wenn wir es eigentlich nicht wollen, denn wir sind durch unsere Erziehung geprägt und in unserem Unterbewusstsein lebt unsere Erziehung in Form von Prägungen und Mustern weiter.

Utopie oder realistisch?

Wie wäre es, wenn wirklich, ganz sachlich und bewusst, beide Qualitäten dieser Kräfte gewürdigt würden? Gibt es in all unserer Erziehung und in unserer Kultur eine Wertschätzung für Fürsorge, für Künstler, für inneres Wachstum und für Frieden? Für Introvertierte und für die Nacht? Für Kreativität und nicht wissen müssen – das Spirituelle? Einfach sein (Yin) anstelle von tun (Yang). 
Jemand mit einem kreativen oder pflegenden Beruf würde genauso viel Geld erhalten, oder sogar mehr, als ein Bankdirektor? Weil das Leben wertvoll ist. Und das ist wichtig in einer Gesellschaft, in der sich Yin und Yang dem Gleichgewicht annähern. Eine Utopie? Utopien beginnen bei dir selbst! Wie schön es wäre, wenn wir in uns spüren könnten, ob unsere Handlungen und Gedanken im Einklang mit den Gesetzen der Natur stehen?

Schaffe Gleichgewicht in dir selbst und somit in deiner Umgebung